Kleines Haus mit goldigen Münzen

Hypotheken: Anreize für energetische Sanierung schaffen

Wie lässt sich Klimaschutz im Hypothekenportfolio verankern? Am wirksamsten sind geschickt gesetzte Anreize: Zurich Invest lanciert 2026 einen Sanierungsrechner und eine grüne Hypothek.
Die Dekarbonisierung von Hypothekenportfolios ist für Finanzinstitute besonders anspruchsvoll, da Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer autonom über energetische Sanierungen entscheiden. Somit sind die direkten Einflussmöglichkeiten begrenzt, und Fortschritte beim CO₂-Fussabdruck lassen sich meist nur schrittweise erzielen. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der regulatorischen Rahmenbedingungen durch Standards und Richtlinien – egal ob privat oder institutionell. Die «Klimatauglichkeit» wird gemessen, wenn eine Hypothek aufgenommen oder erneuert wird. Ausserdem erhöht sich das Risiko für Investoren, dass Immobilien aus dem Hypothekarportfolio wegen mangelnder Energieeffizienz an Wert verlieren – sogenannte gestrandete Vermögenswerte.

Beispiel von der Entwicklung des Wärmebedarfs

Grafik Wärmebedarf Sanierungen
Quelle: Zurich Invest AG. Zur Illustration aus dem Sanierungsrechner.

Zurich Invest begegnet diesen Herausforderungen mit innovativen Lösungen und setzt auf geschickt gewählte Anreize für die Hypothekarnehmer: Seit Anfang 2026 nutzt sie den Wüest Partner Sanierungsrechner systematisch für die Bewirtschaftung ihrer Hypothekenportfolios. Zur Fälligkeit der Hypothek erhalten Kundinnen und Kunden einen individuellen Sanierungsplan, auf Basis des energetischen Gebäudezustands sowie öffentlicher und interner Daten. Der Plan zeigt auf, wie die Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer ihre Energieeffizienz verbessern können. Bei den vorgeschlagenen Massnahmen werden aktuelle und prognostizierte CO₂-Emissionen, Energiebedarf, Betriebskosten, Schwellenwerte sowie mögliche Fördergelder und Steuerersparnisse berücksichtigt. So erhalten Kreditnehmende eine fundierte Entscheidungsgrundlage, um die Nachhaltigkeit ihrer Immobilie zu stärken und gleichzeitig langfristig deren Wert zu erhalten. Auf dieser Basis wird es einfacher, Sanierungsentscheide zu treffen und konkrete Schritte zur energetischen Optimierung umzusetzen.

Mit dieser Initiative fördert Zurich Invest gezielt die Dekarbonisierung ihres Hypothekenportfolios. Die strukturelle Verankerung des Sanierungsrechners schafft Transparenz über den ökologischen Fussabdruck der finanzierten Immobilien. Dies hilft, Risiken sowie Potenziale frühzeitig zu erkennen. 

Die Ergebnisse des Sanierungsrechners dienen auch als Basis für die neu eingeführte grüne Hypothek. Seit 2026 erhalten Kreditnehmende einen Zinsvorteil, wenn ihre Liegenschaften die Anforderungen an Energieeffizienz erfüllen, angelehnt an den Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK). So werden energetische Verbesserungen finanziell attraktiver, unabhängig vom Hypothekenmodell. Mit dem Sanierungsrechner und der grünen Hypothek setzt Zurich Invest neue Standards für nachhaltige Immobilienfinanzierung und unterstützt ihre Kundinnen und Kunden aktiv auf dem Weg zu einer energieeffizienten Zukunft.

Alle Angaben in diesem Beitrag sind mit Sorgfalt und nach bestem Wissen und Gewissen erstellt worden. Die Zurich Invest AG und die Zürich Anlagestiftung übernehmen keine Verantwortung hinsichtlich deren Richtigkeit und Vollständigkeit und lehnen jede Haftung für Verluste ab, die sich aus der Verwendung dieser Angaben ergeben. Die in diesem Beitrag geäusserten Meinungen sind diejenigen der Zurich Invest AG und der Zürich Anlagestiftung zum Zeitpunkt der Erstellung und können sich jederzeit und ohne Mitteilung ändern. Dieser Beitrag dient reinen Informationszwecken und ist ausschliesslich für die Empfängerin resp. den Empfänger bestimmt. Dieser Beitrag stellt weder eine Aufforderung noch eine Einladung zur Offertenstellung, zum Vertragsabschluss oder zum Kauf oder Verkauf von Anlageinstrumenten dar und ersetzt weder eine ausführliche Beratung noch eine steuerrechtliche Überprüfung. Eine Kaufentscheidung ist aufgrund der Statuten, des Reglements und der Anlagerichtlinien sowie des jeweils aktuellen Jahresberichts der Zürich Anlagestiftung zu treffen. Dieser Beitrag darf ohne schriftliche Genehmigung der Zürich Anlagestiftung oder der Zurich Invest AG weder vollständig noch auszugsweise vervielfältigt werden. Es richtet sich ausdrücklich nicht an Personen, deren Nationalität oder Wohnsitz den Zugang zu solchen Informationen aufgrund der geltenden Gesetzgebung verbietet. Mit jeder Anlage sind Risiken, insbesondere diejenigen von Wert- und Ertragsschwankungen, verbunden. Bei Fremdwährungen besteht zusätzlich das Risiko, dass die Fremdwährung gegenüber der Referenzwährung des Anlegers an Wert verliert. Die historische Performance stellt keinen Indikator für die laufende oder zukünftige Performance dar. Die Performancedaten lassen die bei der Ausgabe und Rücknahme der Anteile allenfalls erhobenen Kommissionen und Kosten unberücksichtigt. Herausgeberin und Verwalterin der Anlagegruppen ist die Zürich Anlagestiftung, Hagenholzstrasse 60, 8050 Zürich. Depotbank ist die State Street Bank International GmbH, München, Zweigniederlassung Zürich. Geschäftsführerin der Zürich Anlagestiftung ist die Zurich Invest AG, Hagenholzstrasse 60, 8050 Zürich. Statuten, Reglement und Anlagerichtlinien sowie der aktuelle Jahresbericht bzw. die Factsheets können bei der Zürich Anlagestiftung kostenlos bezogen werden. Ebenso sind sie unter www.zurich-anlagestiftung.ch einsehbar. Als Anleger der Zürich Anlagestiftung sind nur die in der Schweiz domizilierten, steuerbefreiten Vorsorgeeinrichtungen zugelassen.

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