Immobilienbericht 2021

Kleeweid Siedlung

Immobilienbericht 2021

Beherrschendes Thema am Jahresende 2021 war neben der Omikron-Variante die steigende Inflation und die damit möglicherweise verbundenen Massnahmen der Zentralbanken.
  • Die durchschnittliche Jahresinflation lag in den USA bei 7,5 Prozent.
  • Die Eurozone verzeichnete im Gegensatz zu den USA eine leicht tiefere Jahresinflation von 5 Prozent.
  • Die Schweiz verzeichnete, nachdem das Jahr 2020 mit -0,6 Prozent deflationär war, 2021 eine leichte Inflation in Höhe von 0,6 Prozent.

Insgesamt sind Investitionen in Immobilien jedoch gut gegen inflationäre Trends geschützt. Nach internen Berechnungen bieten die Immobilien-Anlagestiftungen der Zurich Anlagestiftung, wo die Zurich Invest AG Geschäftsführerin ist, einen durchschnittlich 90- bis 95-prozentigen Schutz gegen die lokalen Teuerungen.

Mehr zu den wesentlichen Faktoren für die steigende Inflation und wie sich diese auf die Märkte auswirkt, erfahren Sie in unserem Immobilienbericht.

Immobilien Schweiz 

Für 2022 wird ein Wirtschaftswachstum von 2,9 Prozent erwartet, angetrieben vom inländischen Privatkonsum, von den Ausrüstungsinvestitionen und vom Export.

  • Am Mietwohnungsmarkt wurde eine abnehmende Liquidität beobachtet. Insbesondere in den Tourismusgebieten war dies der Fall. 
  • Im Bereich des Wohneigentumsmarkts trifft ein weiterhin rückläufiges Angebot auf eine auf hohem Niveau leicht abflachende Nachfrage.
  • Im Bereich der Geschäftsflächen wirkt sich die Erholung des Detailhandelsmarktes positiv aus. Diese Entwicklungen führen bei den Angebotsmieten für Geschäftsflächen derzeit zu erhöhter Volatilität. Es wird auch im kommenden Jahr damit gerechnet, dass Mieten weiter unter Druck stehen und für eine teilweise höhere Marktliquidität sorgen.

Immobilien Westeuropa

Die europäische Wirtschaft entwickelt sich trotz diverser Hemmnisse weiterhin positiv. Im Jahr 2022 erwarten Experten eine weitere Steigerung der wirtschaftlichen Tätigkeit um 4,2 Prozent.

Das Transaktionsvolumen auf dem europäischen Immobilienmarkt erreichte 2021 in Europa ein Allzeithoch, das den aufkommenden Optimismus der Investoren widerspiegelt. 

  • Nach einer kurzen Pause sind die Anfangsrenditen für Büroliegenschaften in den Topmärkten wieder in einer Kompressionsphase.
  • Im Retail-Sektor ist jedoch auch im kommenden Jahr in den meisten Städten mit mindestens stagnierenden oder sogar steigenden Renditen zu rechnen.

Immobilien USA

Die US-Wirtschaft verzeichnete in den letzten Monaten das stärkste Wachstum seit dem dritten Quartal 2003. Steigender privater Konsum zum Jahresende wie auch der 1,2 Billionen Dollar schwere Infrastrukturplan werden die Wirtschaft weiter ankurbeln.

Für das kommende Jahr wird aufgrund des günstigen Konjunkturumfelds trotz zahlreicher Unsicherheiten erneut von einem starken Wirtschaftswachstum in Höhe von 3,9 Prozent ausgegangen.

  • Mit einem voraussichtlichen Transaktionsvolumen von 570 Milliarden US-Dollar im zweiten Halbjahr 2021 wird das Niveau vor dem Beginn der Pandemie übertroffen.
  • Im Büromarkt scheint das Tief nach einer deutlichen Erholung im zweiten Halbjahr nun überwunden. Auch bei den Verkaufsliegenschaften zeichnet sich ein stark positiver Trend ab. Gefragt sind hier vor allem Fachmärkte und Lebensmittelgeschäfte.
  • Besonders gefragte Core-Immobilien sind äusserst limitiert. Erstklassige Objekte, die ausserdem strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen, werden aufgrund der hohen Ertragssicherheit schon jetzt mit deutlichen Preisaufschlägen gehandelt. 

Immobilienmärkte und Auswirkungen der Inflation

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Inflation, Immobilienmarkt Schweiz, Europa, USA

Performance und Portfolioberichte

ZAST Immobilien Wohnen Schweiz

  1. Durch die verstärkte Arbeit im Home Office ist die Wohnflächennachfrage gestiegen.
  2. Trotz der Covid-19-Krise waren 2021 kaum negative Auswirkungen auf die Anlagegruppe «Immobilien Wohnen Schweiz» zu verzeichnen und es wurde eine Gesamtrendite von 7,56 Prozent erzielt.
  3. Nach den Kantonen Genf und Waadt verschärfte auch der Kanton Basel-Stadt den Mieterschutz. Mieterhöhungen nach Sanierungen sind hier nun nur noch in begrenztem Umfang möglich.
  4. Die 178 Objekte der Anlagegruppe weisen per 31. Dezember 2021 einen Gesamtportfoliowert (GAV) von CHF 2,676 Milliarden aus.

ZAST Immobilien Wohnen Schweiz

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Performance- und Portfoliobericht 2021

ZAST Immobilien Geschäft Schweiz

  1. Seit Mitte des Jahres sind die steigende Teuerung sowie die steigenden Baukosten ein zentrales Thema. Hinzu kamen Störungen in den Lieferketten, die sich teilweise in höheren Materialkosten und verlängerten Bauzeiten niederschlugen.
  2. Aufgrund des erneuten Lockdowns während der ersten sechs Wochen des Jahres begann das Jahr 2021 für Gewerbetreibende äusserst schwierig.
  3. Im Gegensatz zu 2020 war die Mieterschaft aber gut vorbereitet. Die Hilfeleistungen des Bundes und der Kantone standen umgehend zur Verfügung. 
  4. Der Einfluss der gewährten Mietzinserlasse auf die Ertragsrendite fiel deshalb mit rund 2 Basispunkten bescheiden aus.

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Performance- und Portfoliobericht 2021

ZAST Immobilien Europa Direkt

  1. Insgesamt wurden in der Anlagegruppe vier Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von über 500 Millionen Euro abgeschlossen. Neben dem Portfolio-Wachstum wurde für die mehr als 40 Investoren im Bestandsportfolio eine attraktive Gesamtrendite von +15,15 Prozent pro Anteil erzielt.
  2. Das diversifizierte Portfolio der Anlagegruppe Immobilien Europa Direkt (IED) umfasst 37 Liegenschaften in 10 Ländern. Das Jahr 2021 war durch ein starkes Wachstum gekennzeichnet, so dass zum Ende ein Gesamtfonds-Vermögen von 1,623 Mrd. Euro ausgewiesen werden konnte. 
  3. Der Leerstand im Portfolio ist trotz Pandemie mit 4 Prozent gering. Die Restlaufzeit der Mietverträge zeichnet sich mit durchschnittlich 7,2 Jahren weiterhin durch Langfristigkeit aus.
  4. Auch beim jährlichen GRESB Nachhaltigkeitsrating konnte die Anlagegruppe punkten. Zum ersten Mal wurden 5 grüne Sterne erreicht.

ZAST Immobilien Europa Direkt

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ZAST Immobilien USA

  1. Die Rendite auf das investierte Eigenkapital beträgt für das Jahr 2021 13,41 Prozent. Unter der Berücksichtigung, dass sich der Fonds im Aufbau befindet und noch kein Fremdkapital in Anspruch nahm, ist das Jahresergebnis äusserst erfreulich.   
  2. Die Gesamtmieteinnahmen beliefen sich auf 10,9 Mio. USD bei einem Betriebsaufwand von 1,6 Mio. USD, was zu einem operationellen Betriebsgewinn von 9,3 Mio. USD führte. Die Anlagegruppe weist eine Anlagerendite pro Anteil von 12,91 Prozent für das Jahr 2021 aus.
  3. Die Anlagegruppe  ZAST Immobilien USA hat zum 31. Dezember 2021 einen Gesamtportfoliowert (GAV) von 327,9 Mio. USD und umfasst sieben Objekte. 
  4. Die durchschnittliche Mietvertragslaufzeit (WAULT) ist mit 7,3 Jahren nach wie vor robust und die durchschnittliche Leerstandsrate des Portfolios ist mit 3,3 Prozent im Marktvergleich tief.

ZAST Immobilien USA

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ZAST Immobilien Global

  1. Mit dem Zahlungsversprechen von 5 Mio. USD zum Jahresende 2021 wird im ersten Halbjahr 2022 eine Core-Marktabdeckung (Europa, Nordamerika, APAC) von 80 Prozent erreicht.
  2. Die diversifizierte Anlagegruppe Immobilien Global weist per 31. Dezember 2021 einen Marktwert von CHF 58.4 Mio. und eine Gesamtrendite für 2021 von 13,04 Prozent pro Anteil aus.
  3. Das Portfolio umfasst 37 Liegenschaften in 10 europäischen Ländern sowie 7 Liegenschaften in den USA. 
  4. Nach einem breit und strukturiert durchgeführten Manager-Selection-Prozess wurde mit M&G ein externer Asset Manager gefunden, der den asiatisch-pazifischen Markt abdeckt. 

ZAST Immobilien Global

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